Gerettetes Affenbaby knuddelt mit Piloten.

Jedes Jahr sterben weltweit leider noch immer viel zu viele Tiere durch die Hand von Wilderern. Besonders betroffen und im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen häufig Elefanten, die wegen ihres Elfenbeins getötet werden.

Aber auch andere Tierarten bleiben von dem sinnlosen Töten nicht verschont: Beispielsweise werden Affen in einigen ländlichen Teilen Afrikas als günstige Fleischquelle angesehen. In Städten wiederum gilt das sogenannte „Buschfleisch“ oft als Delikatesse. In beiden Fällen bezahlen jedoch sehr viele Affen diese Nachfrage mit ihrem Leben, wie das Baby-Äffchen Mussa schmerzhaft erfahren musste, dessen Familie von Wilderern getötet wurde. Das Schimpansenjunge selbst sollte vermutlich verkauft werden.

Glücklicherweise konnte Mussa vor den Wilderern gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Damit er gesund und geschützt aufwachsen kann, wurde er ins Lwiro-Primatenzentrum in der Demokratischen Republik Kongo ausgeflogen. Die Bordkamera fing während der Reise herzerwärmende Momente zwischen Mussa und dem belgischen Piloten Anthony Caere ein, der sich liebevoll um das kleine Äffchen kümmerte, wie im folgenden Video zu sehen ist:


Während des Flugs setzt sich Mussa auf Anthonys Schoß und schaut interessiert aus dem Cockpit. Nach einer Weile spielt das kleine Äffchen sogar „Co-Pilot“ und darf einen Hebel am Armaturenbrett betätigen. Weil Reisen und Co-Pilot-Sein anstrengend sind, macht das süße Äffchen dann ein kleines Nickerchen.

Youtube/Zenith Aircraft Company

Anthony fliegt derweil nicht nur das Propellerflugzeug, sondern wacht fürsorglich über seinen kleinen Passagier, pflegt und küsst ihn sogar. Nachdem das Flugzeug gelandet ist, heißt es dann schweren Herzens Abschied nehmen. Die Mitarbeiter des Lwiro-Primatenzentrums heben Mussa sanft aus dem Cockpit, um ihn in sein neues Zuhause zu bringen.

Youtube/Zenith Aircraft Company

Viele Menschen hat diese Rettung berührt. Vor allem der zärtliche Umgang zwischen Anthony und Mussa ließ die Herzen vieler Frauen höher schlagen, weshalb nicht wenige Damen die Hände des belgischen Piloten nach einem goldenen Ring absuchten. Das Wichtigste ist jedoch, dass Mussa ein schönes neues Zuhause gefunden hat und nun in Sicherheit ist!

Quelle:

mirror, dailymail

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