Betrogene Ehefrau will „Sexpuppe“ werden.

Die 31-jährige Cindy Moore erlebte den Schock ihres Lebens, als sich ihr grausiger Verdacht bestätigte. Aus der Qual, die diese Entdeckung ihr brachte, zog sie die Kraft, ihr Leben radikal zu ändern. Dabei hat sie ein besonderes Ziel vor Augen.

Sie verdächtigte nämlich ihren Verlobten, mit dem sie zwei Kinder hat, eine Affäre zu haben – und sollte am Ende Recht behalten. Das brach ihr das Herz.

„Ich wurde verrückt – der Betrug war das Schlimmste. […] Ich konnte es nicht glauben, die Frau war das komplette Gegenteil von mir, das Gegenteil von jedem, den Chris gut fand“, erklärt Cindy.

Sie war mit ihrem damaligen Partner Chris seit ihrem 19. Lebensjahr zusammen, der zu jener Zeit bereits 30 Jahre alt war. „Er war so dreist und ich mochte Bad Boys. Wir standen sofort aufeinander. Er war zwar weitaus älter als ich, sah aber aus, als wäre er Anfang zwanzig.“

Cindy zog bei Chris ein und die beiden bekamen 2009 ihre gemeinsame Tochter Lacey, gefolgt von ihrem Sohn Max, der 2011 zur Welt kam. Zwei Jahre verlobte sich das Paar, jedoch begannen danach die Probleme. Nach der Geburt ihrer Kinder fing Cindy an, stark an Gewicht zuzunehmen. Aber das war nicht das Einzige.

„Es war eine sehr schwere Zeit in meinem Leben; meine Gesundheit verschlechterte sich und mein Vater wurde auch krank. Alles schien um mich herum zusammenzubrechen. Zu jener Zeit brauchte ich Chris am meisten, jedoch hatte er bereits das Interesse verloren.“

Nach der Trennung von Chris begann Cindy mit hartem Training und einer strengen Diät. „Ich habe 31,7 kg verloren. […] Das hat mir neues Selbstvertrauen gegeben. Ich fühle mich wieder sexy und nicht mehr unattraktiv.“

Aber nicht nur das. Sie hat auch einen größeren Betrag in ihr Aussehen investiert. Ihr Wunsch ist es nämlich, sich in eine richtige ’Sexpuppe’ zu verwandeln, nachdem sie betrogen wurde. Umgerechnet rund 10.800 € hat sie für Schönheitsoperationen ausgegeben; u.a. für eine Brustvergrößerung.

„Seitdem ich jünger war, habe ich schon den Aufblaspuppen-Look gemocht; ich bringe das jetzt nur auf die nächste Stufe“, sagt Cindy.

Sie beginnt nun langsam, sich wieder nach einen neuen Freund umzusehen, und hat große Hoffnung, dass ihre Geschichte damit glücklich endet.

„Chris war ein sehr guter Vater, das kann ich ihm nicht vorwerfen. Er hat so viel für die Kinder getan. Ich war bis über beide Ohren in ihn verliebt und fürchte, dass ich das nie wieder sein werde. Jedoch hasse ich ihn nicht dafür, dass er mich verlassen hat – es tut mir leid, dass er nun verpasst, wie toll ich jetzt bin!“

Cindy kann allen in gewisser Weise ein Vorbild sein. Zumindest ist bewundernswert, dass sie ihren Frust positiv umgewandelt hat, anstatt in Selbstmitleid zu versinken.

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