Mutter teilt Fotos von Make-up-Unfall von 3-jähriger Tochter.

Die Welt ist voller Gefahren. Vor allem Eltern sind sich dessen bewusst. In den Industrieländern hat zwar kaum jemand noch Angst, dass der Nachwuchs von wilden Tieren angegriffen wird. Dafür drohen andere Risiken. Gefährliche Inhaltsstoffe zum Beispiel.

Diese Erfahrung hat Kylie Cravens gemacht, deren Tochter innerhalb von 24 Stunden schwer krank wurde. Ein Kinderspielzeug brachte die kleine Lydia für mehrere Tage ins Krankenhaus. Kylie erinnert Eltern auf Facebook daran, immer genau darauf aufzupassen, womit sie ihre Kinder spielen lassen.

Es war ein scheinbar harmloses Schminkköfferchen für Kinder, das die junge Mutter für ihre Tochter gekauft hatte. Das Set war zwar günstig, jedoch hatte Kylie schon einmal ein ähnliches Produkt für Lydia gekauft – ohne Nebenwirkungen. Dieses Mal wurde es ein Alptraum.

Nachdem Lydia sich damit geschminkt hatte, löste das Make-up bei ihr eine schwere allergische Reaktion aus. In ihrem Gesicht bildeten sich Blasen und ihre Haut platzte auf. Am ganzen Körper bildete sich Ausschlag. Um Augen und Mund herum schwoll ihr Gesicht so stark an, dass Lydia kaum etwas sehen oder essen konnte.

„In der Schminke sind sechs verschiedene Chemikalien enthalten, die bekanntermaßen Allergien auslösen können. Lydias Körper reagierte derart stark auf die Stoffe, dass sie ins Kinderkrankenhaus musste“, schreibt Kylie auf Facebook.

Glücklicherweise geht es dem Mädchen inzwischen wieder besser. Einige Tage nach dem Vorfall veröffentliche die 36-jährige Mutter Folgendes: „Lydia macht sich hervorragend und sieht viel besser aus. In den letzten 24 Stunden hat sie große Fortschritte gemacht. Sie verspürt noch immer einen Juckreiz, aber es brennt nicht mehr auf der Haut. Sie hat noch in Gesicht und Nacken Ausschlag, der jedoch langsam verblasst. Sie lächelt wieder.“

Die Handelskette, die das Schminkset vertreibt, wurde durch die Berichterstattung auf Lydias schlimmen Zustand aufmerksam. Ein Sprecher sagte, dass keine Giftstoffe im Produkt enthalten seien. Gemäß interner Richtlinien würden regelmäßig Tests von unabhängigen Dritten durchgeführt.

Dennoch können auch zugelassene Stoffe bei empfindlichen Menschen zu unangenehmen Ausschlägen führen. Kylie und ihr Mann haben jedenfalls gelernt, in Zukunft vorsichtiger zu sein. Vor allem bei Produkten, die direkt mit der sensiblen Kinderhaut in Berührung kommen. Lydias Fall macht deutlich, dass selbst Schminksets, die speziell für Kinder angeboten werden, nicht unbedingt auch besonders verträglich sein müssen.

Mit ihrer Geschichte will Lydias Mama daher zu mehr Aufmerksamkeit mahnen, damit anderen Kindern ein solches Leid hoffentlich erspart bleibt.

Quelle:

metro, people, thesun

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