Achtjähriger Junge schreibt Brief an ermordete Mutter.

Reece Dunne aus Cheshire im Nordwesten Englands ist gerade einmal acht Jahre alt, als er seine Mutter, Ellia Arathoon, auf tragische Weise verliert.

Die 29-Jährige hatte keine Chance, ihren Sohn weiter aufwachsen zu sehen, denn sie wurde brutal vergewaltigt, niedergeschlagen und in einen Koffer gesteckt, der anschließend in einem Wald in Brand gesetzt wurde – ob sie zu diesem Zeitpunkt noch lebte, ist bis heute unklar.

Die junge Frau wurde tagelang vermisst, bis die Polizei ihre sterblichen Überreste schließlich am Rande einer nahegelegenen Autobahn entdeckte. Ihre Familie, ihre Freunde und ganz England waren geschockt vom grausamen Tod Ellias. Doch vor allem fiel es dem kleinen Reece schwer, zu verstehen, was mit seiner Mama geschehen war, hatten sie doch immer zusammen „gegen den Rest der Welt“ gekämpft.

Er verarbeitete seine Gefühle schließlich in einem Brief, den er mit Hilfe seines Papas, John Dunne, an seine Mama geschrieben hat.

„An Mommy,

ich liebe dich eine Million Mal um die Welt.
Ich wünschte, du wärst nicht gestorben.
Ich erinnere mich daran, wie wir miteinander gespielt haben, und das hat mich glücklich gemacht.
Ich weiß, dass du jetzt ein Engel bist und mich jederzeit sehen kannst.
Ich bin traurig, aber ich werde stark sein.

In Liebe, Reece“

Die Worte des damals 8-Jährigen treffen mitten ins Herz und lassen kaum ein Auge trocken.

Vor wenigen Tagen wurde Ellias Mörder, Craig Proctor (40), zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem die am Tatort hinterlassenen Spuren ihn zweifellos als Täter überführt hatten. Hoffentlich ist dieses Urteil ein kleiner Trost für Reece und seine Familie, auch wenn sie dadurch ihre Freundin, Tochter und Mama nicht zurückbekommen werden.

Ein Jahr ist es nun her, dass der kleine Reece seiner Mama im Himmel geschrieben hat; ein ganzes Jahr hat er ohne sie gelernt, gespielt, gelacht und geweint, immer an der Seite seines Vaters John, der alles in seiner Macht Stehende tut, um seinem Sohn trotz des schrecklichen Verlusts eine Kindheit zu ermöglichen, an die er sich später gerne zurückerinnern wird.

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