Bügeln ohne Flecken: 14 Tipps für ein sauberes Bügeleisen.

Wird ein Bügeleisen häufig genutzt, ist auf der Unterseite bald nichts mehr vom ursprünglichen Glanz zu sehen und es gleitet nicht mehr ganz so mühelos über die Wäscheberge, die es zu bearbeiten gilt. Das sind schon zwei Gründe, sein Bügeleisen regelmäßig zu reinigen.

Damit aber nicht genug: Auf der so genannten Bügelsohle setzt sich immer mehr Schmutz ab, z.B. durch feine Staubpartikel, die von der Kleidung herrühren. Bügelt man das falsche Material, können sich Flecken außerdem einbrennen.

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Die Arbeit geht dann nicht nur langsamer vonstatten, sondern du verbrauchst auch mehr Energie und beschädigst vielleicht sogar deine Kleidung.

In der folgenden Liste findet du ganz unterschiedliche Möglichkeiten, solchen Problemen vorzubeugen oder sie im Notfall schnell zu beheben.

1.) Radiergummi oder Schmutzradierer

Bei angeklebten Stoffresten auf der Bügelsohle hilft ein Radiergummi oder ein Schmutzradierer weiter. Einfach das Bügeleisen abkühlen lassen und mit dem Gummi über die Bügelsohle rubbeln.

2.) Edelstahlpolitur

Finden sich Plastikreste auf der Unterseite des Bügeleisens, solltest du Folgendes unternehmen: Gib ein wenig von der Politur auf ein altes Handtuch und fahre mit dem heißen Bügeleisen ein paar Mal kräftig darüber. Vergiss nicht, danach die Wohnung kräftig zu lüften. 

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3.) Backofenspray

Backofenspray ist bei hartnäckigem Schmutz perfekt geeignet für alle Plätteisen außer Dampfbügeleisen mit Aluminiumoberfläche. Sprühe den Schaum auf das lauwarme Bügeleisen und nimm ihn nach ein paar Minuten Einwirkzeit mit einem Baumwolltuch wieder ab.

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4.) Kerzenstummel 

Eingebrannte Textilien lösen sich, wenn du einen Kerzenstummel einsetzt. Wickle den Kerzenrest in ein Tuch und fahre damit mehrmals über die warme Bügelsohle. 

Flickr/F Lundevall

5.) Kochsalz

Streue das Salz auf eine ebene, hitzebeständige Fläche und stelle das Bügeleisen auf die niedrigste Stufe. Fahre damit über die feinen Körner. Der Schmutz sollte so abgerieben werden. Alternativ kannst du das Salz auch auf einen angefeuchteten Wattebausch oder ein Tuch geben und damit die Bügelsohle abreiben.

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6.) Zahnpasta

Bei leichteren Verschmutzungen eignet sich auch die gute alte Zahnpasta zum Putzen. Gib einen Streifen auf ein Tuch, mit dem du danach die Platte einreibst. Wische mit einem feuchten Tuch oder spüle mit warmem Wasser nach.

7.) Glaskeramikreiniger

Gib etwas Glaskeramikreiniger auf einen feuchten Lappen, trage ihn dünn auf der Bügelsohle auf und reibe ihn dann ab. Anschließend polierst du mit einem trockenen Tuch nach. 

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8.) Zitronensaft oder -konzentrat

Die noch leicht warme Bügelsohle wird einem Mikrofasertuch gereinigt, auf das man vorher Zitronensaft oder -konzentrat geträufelt hat. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Bügelwäsche anschließend auch einen angenehm frischen Duft erhält. Außerdem funktioniert sie bei jeglicher Art von Bügeleisen.

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9.) Essig

Essig ist besonders praktisch, wenn man die Gleitfähigkeit des Eisens erhöhen will. Stelle das kalte oder lauwarme Bügeleisen für einige Minuten auf ein mit Essig getränktes Tuch und reibe die Platte dann mit einem Topfschwamm ab.

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10.) Silikonspray

Eine weitere Methode zur Erhöhung der Gleitfähigkeit: Sprühe etwas Silikonspray auf ein Küchentuch und reibe damit über die vorher gereinigte Bügelsohle. Wiederhole dies bei Bedarf ein bis zweimal. 

Flickr/Yanki01

11.) Alufolie

Das Allzweckmaterial im Haushalt, Alufolie, steht auch fürs Bügeleisen-Putzen hoch im Kurs: Bügle einfach mit dem heißen Bügeleisen über die Folie, danach wird es wieder besser gleiten und etwaige Ablagerungen gehören der Vergangenheit an.

Hat man ein Dampfbügeleisen, ist es ratsam, dieses regelmäßig zu entkalken, damit die Düsen nicht verstopfen und sich die Haltbarkeit des Geräts verlängert. Außerdem verhindert man weiße Kalkflecken, die ansonsten beim Dampfbügeln auf der Kleidung zurückbleiben können.

Flickr/JaBB

12.) Paracetamol

Diese ist sicher eine der ungewöhnlicheren Methoden, aber hast du eingebrannte Flecken auf dem Bügeleisen, kannst du dir mit Paracetamol und einer Zange behelfen. Greife die Tablette mit der Zange und reibe sie auf den Fleck auf der heißen Platte.

13.) Zeitungspapier

Bei Wachs- oder Ölflecken sowie anderen klebrigen Substanzen an der Unterseite des Bügeleisens solltest du es auf die höchste Temperatur mit ausgeschalteter Dampffunktion stellen. Dann mit dem heißen Bügeleisen über eine Zeitung bügeln, bis der Apparat wieder sauber ist. Bei hartnäckigen Verschmutzungen dieser Art kannst du die Prozedur mit ein wenig Salz auf dem Papier wiederholen.

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14.) Backpulver mit Wasser

Wenn es beim Bügeln nicht richtig dampft, kann das verschiedene Ursachen haben. Eine davon sind Mineralablagerungen, die sich in den Lüftungsöffnungen bilden. Um diese zu entfernen, mische Backpulver und Wasser im Verhältnis 2:1 zu einer Paste und trage sie auf die Bügelsohle auf. Wische die Mischung dann mit einem feuchten Tuch ab und nimm Wattestäbchen zur Hand, die du vorher in destilliertes Wasser oder in Essig getunkt hast. Mit ihnen reinigst du nun die Öffnungen.

Gieße danach ein wenig destilliertes Wasser in den leeren Dampfwasserbehälter. Drehst du danach die Dampffunktion voll auf, werden alle Ablagerungen entfernt.

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Wie du siehst, gibt es zahlreiche Methoden für die Reinigung des „heißen Eisens“. Wovon du aber auf jeden Fall die Finger lassen solltest, sind Reinigungsobjekte, die Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen könnten. Eine Ausnahme bilden allerdings Glaskeramikfeldschaber, bei denen diese Gefahr nicht besteht – korrekte Anwendung vorausgesetzt. Kratzer sind nicht nur optisch unschön: Das Plätteisen gleitet damit schlechter und es siedelt sich in solchen Vertiefungen leicht Schmutz an.

Ein weiterer Tipp, um das Bügeleisen zu schonen: Bewahre es in einer Stoffhülle auf, wenn es nicht in Gebrauch ist.

Wir wünschen dir ein kreatives Putzerlebnis und deinem Bügeleisen ein langes Leben!

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