Welpen wird ein „Lächeln“ ins Gesicht geschnitten.

Es gibt keine Entschuldigung für Menschen, die ihre sadistischen Impulse an Schwächeren auslassen. Manche schrecken vielleicht nur deshalb davor zurück, andere Menschen zu quälen, weil sie die Konsequenzen für ihre Grausamkeit fürchten – und foltern dann stattdessen hilflose Tiere, ohne eine ernsthafte Strafverfolgung befürchten zu müssen.

Koreanische Tierschützer haben jetzt zum Glück ein Opfer solcher bestialischer Rohheit retten können. Ein nur sechs Monate alter Golden-Retriever-Welpe war aufgefunden worden, dessen Verletzungen selbst die hartgesottenen Veterinäre der Tierklinik erschütterten.

Die Beine des Tieres waren mit so schlimmen, entzündeten Verbrennungen bedeckt, dass es nicht mehr laufen oder auch nur aufrecht stehen konnte. Aber noch schlimmer: Jemand hatte dem Hund mit einem Messer ein grausiges „Lächeln“ ins Gesicht geschnitten, wie es einige Interpretationen der Figur des „Jokers“ der berühmten Comicreihe „Batman“ tragen.

Diese Art der Verstümmelung hat einen eigenen Namen: Das sogenannte „Glasgow Smile“ ist eine schreckliche Folter- und Mordmethode, die dazu gedacht ist, das Opfer unter Schmerzen verbluten zu lassen oder es zumindest lebenslang zu entstellen.

Das arme Tier konnte mit seinem solcherart misshandelten Maul weder fressen noch trinken und musste zunächst künstlich ernährt werden. Die Wunden an den Beinen konnten versorgt und die Infektionen erfolgreich bekämpft werden. Die Schnitte im Gesicht behandelten die Ärzte mit mehreren Laseroperationen, um sie bestmöglich zu verschließen.

Wie durch ein Wunder hat der Welpe die grässliche Tortur lebend überstanden und erholt sich dank der liebevollen Pflege der Tierärzte. Er schläft viel, seine Verletzungen heilen und er hat sogar schon wieder etwas Vertrauen zu den Menschen um ihn herum gefasst.

Hoffentlich wird er nach seiner Genesung ein neues Zuhause bei den liebevollsten Menschen finden, die je ein Tier bei sich aufgenommen haben.

Quelle:

Upsocl

Kommentare

Auch interessant