Mutter erkennt Sohn nach Gesichts-OP nicht wieder

Trotz Horrormeldungen über Pfusch und Komplikationen erfreuen sich Schönheitsoperationen weltweit steigender Beliebtheit. Unter den Ländern, in denen die meisten Eingriffe durchgeführt werden, kommt Deutschland immerhin auf Platz 6. Doch auch Thailand schafft es in die Top 10: Das Land ist bei „Schönheits-Touristen“ besonders beliebt, denn die OP-Kosten sind dort vergleichsweise gering. Insgesamt ist das Thema in dem südostasiatischen Land sehr präsent.

In der thailändischen Fernsehserie „Let Me In“ werden Menschen gezeigt, die sich für ihr Schönheitsideal unters Messer legen. Dabei erregte die extreme Verwandlung eines jungen Showteilnehmers besonders großes Aufsehen. 

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Noppajit Monlin hadert mit seinem Aussehen, seit er denken kann. Insbesondere der starke Unterbiss und der verschobene Kiefer machen dem 22-Jährigen zu schaffen. 

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Der junge Fabrikarbeiter führt ein einsames und trauriges Leben. Seit seiner Kindheit wurde Noppajit wegen seines Erscheinungsbilds gehänselt und so zog er sich mit den Jahren immer mehr zurück. In den Mittagspausen setzt er sich nie zu seinen Kollegen, weil er sich für seinen verschobenen Kiefer schämt. Durch den Unterbiss kann er nicht richtig kauen und oft tropft ihm beim Essen der Speichel aus dem Mund.

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Für Noppajit ist klar, dass sich etwas verändern muss, und so bewirbt er sich schließlich als Kandidat bei der beliebten Fernsehshow. Als der verzweifelte Mann eine Zusage erhält, kann er sein Glück kaum fassen. Im Rahmen der Sendung erklärt sich Noppajit bereit, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen und sich dabei von einem Kamerateam begleiten lassen. Die Kosten für die Behandlung übernimmt der Fernsehsender.

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Bald schon ist es so weit – Noppajit legt sich bei einem südkoreanischen Schönheitschirurgen unters Messer. Doch mit einer einfachen Kiefer-OP ist es nicht getan: Um sein Ideal zu erreichen, lässt sich Noppajit neben einer Korrektur des Kiefers auch seine Zähne, Stirn und Augenlider operieren. Eine Botox-Behandlung soll sein Hautbild verbessern.

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Als Noppajit drei Monate nach der Operation wieder vor die Kamera tritt, trauen die Zuschauer ihren Augen nicht. Aus dem verschüchterten, unsicheren Fabrikarbeiter ist ein völlig neuer Mensch geworden.

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Noppajits Freundin Tob kann nicht glauben, dass der bildhübsche Prinz, der plötzlich vor ihr steht, wirklich ihr langjähriger Partner ist. Als sie sich in den Armen liegen, kann sie die Glückstränen nicht mehr zurückhalten.

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Auch als Noppajit zum ersten Mal nach seiner Behandlung seine Mutter besucht, kommt es zu einem emotionalen Wiedersehen. Die beiden verabreden sich im Lieblingsrestaurant der Mutter. Um den Überraschungseffekt noch zu verstärken, setzt sich Noppajit zunächst an einen Nebentisch, von dem aus er den Blick seiner Mutter sucht. Doch obwohl sie ihm direkt in die Augen sieht, erkennt die Frau ihren eigenen Sohn nicht.

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Als Noppajit schließlich zu seiner Mutter an den Tisch kommt, fällt sie aus allen Wolken. Auch als sie die Narben sieht, die er schon seit seiner Kindheit trägt, glaubt sie kaum, dass da wirklich ihr geliebter Sohn vor ihr steht. „Bist du das? Bist du es wirklich?“, fragt sie unter Tränen, bevor sie ihn in die Arme schließt. Wenn man das untere Vorher-nachher-Bild sieht, ist es kein Wunder, dass Frau Monlin ihren Sohn zunächst nicht wiedererkannt hat.

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Hier siehst du Noppajits Verwandlung noch einmal im Video (auf Thailändisch):

Für den jungen Thailänder war die Operation wie ein Befreiungsschlag: Dank des Eingriffs hat Noppajit sein Selbstbewusstsein und sein Lächeln wiedergefunden. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Modelgesicht immer noch derselbe bodenständige junge Mann. „Obwohl ich jetzt ein neues Leben habe, ist mein Herz dasselbe“, sagt Noppajit. Nach der jahrelangen Qual hat er es wirklich verdient, endlich glücklich zu sein.

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