Neue Hausbesitzer finden Brief von ehemaligen Bewohnern.

Als Miranda mit ihrer Familie zum ersten Mal nach der Schlüsselübergabe ihr neu erworbenes Haus betritt, findet sie in der Küche einen Brief von den Vorbesitzern, der an die neuen Hauseigentümer gerichtet ist. Die Bitte, die darin enthalten ist, mag vielleicht etwas außergewöhnlich sein, aber für Miranda steht sofort fest, dass sie diese auf keinen Fall ausschlagen wird.

In dem liebevoll verfassten, handgeschriebenen Brief bitten die ehemaligen Eigentümer um Hilfe für einen alten, herrenlosen Kater, der im Garten des Hauses lebt:

 

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„Herzlich willkommen in unserem geliebten Zuhause!

Wir hoffen, es gefällt euch. Es gibt da jedoch eine Sache, um die wir euch bitten müssen. Ihr müsst das nicht tun, aber es wäre schön, wenn ihr es tun würdet. Im Garten lebt ein alter, orangefarbener Kater. Er wurde vor 12 Jahren in unserem Garten geboren und ist sehr verwildert. Er hat eine verletzte Pfote, lässt aber niemanden in seine Nähe. Wir füttern ihn zweimal täglich, und das schon seit vier Jahren. Wir füttern ihn mit Trocken- oder Nassfutter und stellen es mit seinem Wassernapf zusammen auf die Veranda im Garten. Wir haben ihm eine kleine Hütte für den Winter und für Regentage gekauft, die am Gartenzaun steht. Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr ihn auch weiterhin versorgen würdet. Es ist schlimm für uns, ihn zurücklassen zu müssen.

Danke und alles Gute im neuen Heim.“

 

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„Wir schauten sofort zu der Glastür, die in den Garten führt, und dort saß er auch schon und starrte uns an“, erzählt Miranda.

Razum, wie Miranda den Kater von nun an nennt, hat großes Glück, denn die junge Frau und ihre Familie sind sehr tierliebe Menschen und besitzen selbst bereits fünf Katzen. Für sie und die anderen Familienmitglieder ist sofort klar, dass sie sich selbstverständlich weiterhin um den verwilderten Kater kümmern werden.

 

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„Wir mussten lachen, weil wir bereits fünf Katzen haben, von denen alle außer einer Straßenkatzen waren, als wir sie adoptierten“, erzählt die junge Hausbesitzerin.

Doch wie sich schnell herausstellt, ist Razum tatsächlich sehr scheu und meidet jeglichen Kontakt mit Zweibeinern. Zwar nimmt er sein Futter dankbar an, aber sobald sich ihm ein Mensch nähert, verschwindet der Kater sofort im nächsten Gebüsch.

 

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Miranda möchte den Kater nicht so schnell aufgeben und lässt ihm die Zeit, die er braucht, um sich an sie und die neue Familie im Haus zu gewöhnen. Nach ein paar Wochen kann sie erste Fortschritte verbuchen.

„Früher hat er sich immer sofort versteckt, wenn sich jemand von uns der Tür näherte. Mittlerweile können wir schon mit ihm gemeinsam auf der Veranda sitzen. Er frisst sogar aus seinem Napf, wenn die Glastür offen steht, was er sich vorher nicht getraut hat“, erzählt die junge Frau stolz.

 

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Vielleicht fasst Kater Razum ja eines Tages genug Vertrauen, um sich der Familie anzuschließen. Bis dahin kann er jedoch immer darauf zählen, dass sich Miranda und ihre Familie auch weiterhin so liebevoll um ihn kümmern werden.

Quelle:

The Dodo

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